Die Herausforderung

Nach 10 Jahren Aufenthalt in der Schweiz sind 50% der anerkannten Geflüchteten* und 70% der vorläufig Aufgenommenen ohne Erwerbsarbeit. Das ist unbefriedigend für die Betroffenen, erschwert deren Integration und führt zu hohen Belastungen und Spannungen im Sozialbereich. Es ist aber auch ein Verlust für die Schweizer Gesellschaft und die Wirtschaft insgesamt, weil diese Menschen Qualifikationen besitzen (könnten), welche nicht genutzt werden. Die Ursache für diese Situation liegt in erster Linie in der mangelnden Ausbildung.

Wie die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) in ihrem Diskussionspapier Arbeit statt Sozialhilfe (2015) festhält, kann es nicht zielführend sein, Geflüchtete und vorläufig Aufgenommene in grösserer Zahl als Hilfskräfte in den Arbeitsmarkt zu vermitteln. Die Erwerbslosenquote für Personen ohne Berufsbildung ist nämlich bereits heute hoch und liegt gesamtschweizerisch bei rund 10 Prozent. Die Wirtschaft braucht Fachkräfte, unqualifizierte Stellensuchende sind bereits heute vielfach arbeitslos. Es führt deshalb kein Weg an der beruflichen Qualifizierung von Personen aus dem Asylbereich vorbei.

> Die Voraussetzungen

 

* Wir verwenden hier und im Folgenden den Begriff Geflüchtete anstatt Flüchtlinge. Das Wort Flüchtling aktiviert in der politischen Debatte und in der Meinungsbildung einen negativen Deutungsrahmen, ähnlich wie zum Beispiel auch beim Begriff „Masseneinwanderung“: Die Endung -ling funktioniert als Diminutiv, das bedeutet sie verkleinert und wertet ab. (Schwächling, Feigling, Schönling, etc.) Flüchtling ist ausserdem ausschliesslich männlich und verweist damit auf stereotypische, männliche Merkmale. Die Gruppe der Frauen wird aus der Wahrnehmung ausgeschlossen. > mehr

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zoë circular building gmbh

zoë circular building gmbh ist ein Startup mit Sitz in Zürich, welches das gleichnamige Produkt als Teil eines umfassenden Bausystems entwickelt hat: ein innovatives Bauelement, mit dem unter verschiedenen wirtschaftlichen Bedingungen klimafreundliche und kostengünstige Gebäude mit lokal verfügbaren Rohstoffen (Holz, Lehm, Pflanzenfasern) erstellt werden können. Das Modul eignet sich gleichermassen für die industrielle Vorfertigung wie für die handwerkliche Produktion. Die Partizipation lokaler Akteure wird bei der Realisierung von Bauprojekten grossgeschrieben. Das Produkt befindet sich aktuell in der Markteinführung.

In einer Forschungskooperation mit der ETH Zürich, gefördert durch das europäische Klimaschutzprogramm ClimateKIC, wurde das Konzept zur Marktreife weiterentwickelt und getestet. Mit der Hochschule Rapperswil wird der Teilbereich Integration von Gebäudetechnik-Komponenten untersucht. Das Projekt ist ausserdem im innovate4climate Wettbewerb von Impact Hub und WWF Schweiz ausgezeichnet worden.

zoë circular building gmbh verfügt über Kompetenzen und Erfahrungen in den Bereichen Bauplanung, Produktentwicklung, Projektmanagement, berufliche Weiterbildung, interkulturelle Kommunikation und Partizipation.

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stroh+paille+paglia
Réseau français de la construction paille – Pro-Paille

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